Pfarrer Dr. Christoph Rymatzki, Rüdigershagen / Eichsfeld


Keiner von uns lebt für sich selbst.
Genauso stirbt auch keiner für sich selbst.
Wenn wir leben, leben wir für den Herrn,
und wenn wir sterben, sterben wir für den Herrn.
Wir gehören dem Herrn im Leben und im Tod.
Denn Christus ist gestorben
und wieder lebendig geworden,
um über die Lebenden und die Toten zu herrschen.
 

Der Predigttext ist sicher nicht unbekannt,
einer der vielzitierten liturgischen Texte, der zu hören ist,
wenn es gilt, Abschied von Menschen zu nehmen
und der als ein Wort des Trostes bekannt ist.

Diese Worte wollen uns also zuerst Orientierung mitten im Leben sein,
daß wir sehen, was unser letzter Halt ist und worauf es ankommt im Leben,

1) wenn wir uns im Streit verrennen und nur das Vordergründige sehen, anstatt das Tragende und Gemeinsame zu stärken, sei es in der Kirche oder Familie

2) die Worte sind Orientierung, wenn wir in der Gefahr stehen, durch eigensüchtige Ziele nur an der Oberfläche des Lebens zu bleiben

 3) diese Worte sind schließlich Mahnung und Trost, daß unser Schöpfer mit uns noch weitere Ziele hier auf Erden hat, selbst wenn viele liebe Menschen, die unser Leben reich gemacht haben, von uns gegangen sind.

Fortsetzung: