Am Aschermittwoch beginnt für die rund 55 Millionen deutschen Christen die Fastenzeit (überwiegend praktiziert bei den katholischen Christen). Sie dauert 40 Tage - bis Ostern.

Sinn des Fastens
“Erfahren, dass der Geist den Körper steuert, nicht umgekehrt. Sich innerlich reinigen, frei werden für Gott. “Durch Verzicht lernen, wie wertvoll alle Dinge sind”, sagt der Hamburger Weihbischof Jaschke.

Muss ich jetzt hungern?
“Nein, fasten heißt, Verzicht zu üben, das kann auch Verzicht auf Alkohol, Süßes, Fernsehen sein. Wichtig: Der Geist muss mit fasten - fasten, nur um abzunehmen, ist nicht christliches Fasten.

Warum 40 Tage?
So lange fastete Jesus nach seiner Taufe in der Wüste.

Fastenglück
Wer einige Zeit auf Essen verzichtet, fühlt sich leicht, frei, klarer im Kopf. Grund: Beim Fasten werden im Gehirn Glückshormone ausgeschüttet.

Das Aschekreuz
Katholiken wird am Aschermittwoch im Gottesdienst Asche aufs Haupt gestreut (aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres).

                                Symbol der Vergänglichkeit:
                “Staub bist du, zum Staub kehrst du zurück”.


Wie wurde früher gefastet?
Jahrhunderte lang erlaubte die Kirche in der Fastenzeit nur Suppen, Fische, Mehlspeisen und Gemüse.

(aus der BILD am 6.3.03 von Ulla Bohn)